Kindes- und Erwachsenenschutzdienst

KESD

Der Fachbereich Kindes- und Erwachsenenschutzdienst Region Lenzburg (KESD) setzt mit professionellen Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern die gesetzlich angeordneten Massnahmen im Kindes- und Erwachsenenschutzbereich um.

Für Erwachsene

Ist eine Person nicht (mehr) in der Lage, für Ihre Angelegenheiten zu sorgen und fehlt eine beauftragte oder gesetzliche Vertretung, kann eine Beistandschaft errichtet werden. Die Aufgaben ergeben sich aus der durch die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) am Familiengericht Lenzburg (FamGer) massgeschneiderten Massnahmen, welche sich nach dem Bedarf der betroffenen Person richten, wie beispielsweise:

  • Unterstützung oder Vertretung in administrativen Angelegenheiten
  • Regelung der finanziellen Angelegenheiten
  • Interessenvertretung gegenüber Dritten
  • Sorge für persönliche, soziale, medizinische Betreuung oder für eine geeignete Wohnsituation
Für Kinder

Ist das Kindeswohl gefährdet, kann eine Kindesschutzmassnahme angeordnet werden. Die Massnahmen für Kinder umfassen Weisungen, Beistandschaften zur Beratung der Eltern oder mit der Befugnis zur spezifischen Vertretung des Kindesinteresses im Unterhaltsanspruch oder persönlichen Verkehr (Besuchsrecht), Obhutsentzug und Sorgerechtsentzug. Die Aufgaben des Beistandes/der Beiständin umfassen im Wesentlichen:

  1. Vertretung der Kindesinteressen bei Unterhalts- und Besuchsrechtsfragen oder in Verfahren
  2. Beratung der Eltern in den Bereichen Erziehung, Schule, Ausbildung
  3. Fremdplatzierungen, Rückplatzierungen begleiten und umsetzen

Unsere Mitarbeitenden haben eine Ausbildung in sozialer Arbeit oder im Recht. Sie verfügen über Erfahrung in Mandatsführung und sozialversicherungsrechtlichen Fragen.

Der Fachbereich KESD arbeitet zur Erfüllung seiner Aufgaben intern fachbereichsübergreifend eng mit der MVB sowie der JEFB zusammen und wird dabei von den Servicediensten des Fachbereichs FuA unterstützt. Der Erfolg ist letztlich bestimmt durch den Austausch und der intensiven Zusammenarbeit mit den Verbandsgemeinden, dem FamGer, sowie den weiteren externen Partnern, ganz besonders aber mit der betroffenen Person selbst.